Schwerpunkt: Verantwortungsvolles Spielen

Die Prävention problematischen Spielverhaltens gehört schon längst zur Geschäftspolitik jedes seriösen Online Casino Anbieters. Dieses Thema ist für alle Spieler von großer Bedeutung, deswegen möchten wir diese Seite der Spielsucht widmen. Hier findet ihr sowohl hilfreiche Tipps für die Früherkennung des pathologischen Spielens, als auch alle Maßnahmen zur Vermeidung und Bekämpfung. Des Weiteren informiert ihr euch hier über verschiedene Spielerschutz-Organisationen, bei denen ihr anonyme und kostenlose Hilfe, sowohl für euch selbst als auch für Angehörigen, Kollegen und Freunde bekommen könnt.

Wie erkennt man Spielsucht?

Das Team von Wettanbieter weist auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Sportwetten hinEine gute Internetverbindung sowie eine Kredit- oder Debitkarte ermöglichen einen äußerst einfachen Zugang zu Online Glücksspielen. Da heute fast jeder mindestens ein internetfähiges Gerät besitzt, ist die Zahl der Glücksspieler rasant gestiegen. Das bedeutet natürlich nicht, dass jeder, der ab und zu an Glücksspielen teilnimmt, gefährdet ist, spielsüchtig zu werden. Selbstverständlich sollte man die Symptome eines krankhaftes Suchtverhaltens auf keinen Fall unterschätzen, da sie euch bei einer Früherkennung helfen können. Häufig sind sie nicht so leicht zu bemerken, weil die Betroffenen ihre Schwierigkeiten verschweigen und lügen, wie sie ihr Geld verloren haben. Spielsüchtige können aus jeder Gesellschaftsschicht, in jedem Alter und beliebigen Geschlecht sein. Sie leiden unter Stimmungswechsel und können schlecht mit Stress umgehen. Wie häufig man in einem Casino spielt, ist jedoch kein Kriterium, ob es hier um ein pathologisches Verhalten handelt oder nicht. Die Betroffenen denken aber ständig an Glücksspiele und müssen ihre Einsätze ständig erhöhen, um das gewünschte Vergnügen zu erreichen. Sie versuchen erfolglos, das Spiel zu kontrollieren, einzuschränken und sogar damit aufzuhören. Sie möchten ihre Verluste durch neue Gewinne ausgleichen und leihen sich dafür häufig Geld. Glücksspielsüchtige verbringen weniger Zeit mit ihren Familien und Freunden. Häufig kann man auch körperliche Symptome wie Schlaf- und Essstörungen, Schweißausbrüche und Realitätsverlust bemerken.

Wie hilft man bei Spielsucht?

Wer die oben beschriebenen Symptome bei einem Freund oder Angehörigen erkannt hat, sollte zunächst ruhig mit ihm über diese Situation sprechen. Dabei darf man auf keinen Fall Vorwürfe machen oder die aufgelaufenen Schulden begleichen. Glücksspielsüchtige müssen selbst ihre finanzielle Schwierigkeiten bewältigen und das Geldmanagement neu lernen, damit sie den Wert jedes Euros wieder richtig einschätzen können. Nach dem ersten Gespräch könnt ihr zusammen das Spielerkonto beim jeweiligen Online Casino deaktivieren. Dafür müsst ihr nur noch mit dem Kundendienst in Kontakt treten. Dann könnt ihr nach einer entsprechenden Behandlung von Spielsucht suchen. Da es sich hier bereits in der internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandten Gesundheitsprobleme um eine eingetragene Krankheit handelt, haben die Betroffenen auch die Möglichkeit, sich einer ambulanten oder einen stationären Therapie zu unterziehen, welche auch von den Krankenkassen getragen werden. Dabei ist es wichtig, eine individualisierte Therapie auszusuchen. Bei einer stationären Behandlung ist der Betroffene ein bis drei Monate außerhalb seines üblichen Spielerumfelds. Auf diese Weise kann er sich von seinen Problemen genug distanzieren, um sich diese nüchtern zu überlegen. Man kann an einer spezialisierten Gruppentherapie teilnehmen und einen Austausch mit anderen Spielsüchtigen machen. Sozialarbeiter, Ärzte, Psychologen und Physiotherapeuten stehen den Betroffenen in einer Klinik 24/7 zur Verfügung. Nicht zu vergessen ist, dass in den meisten Fällen Spielsucht Hand in Hand mit Alkoholismus und größeren Schulden geht.

Kann man Spielsucht vorbeugen?

Es gibt viele funktionierende Maßnahmen um nicht in die Spielsucht zu geratenUm ein Problem zu vermeiden, muss man zuerst seine Ursachen kennen. Falls ihr gerne an Glücksspielen teilnehmt, solltet ihr euch über alle Symptome und Folgen von Spielsucht informieren. Ihr solltet die Glücksspiele nur als reine Unterhaltung wahrnehmen und auf keinen Fall mehr Geld darin investieren, als ihr bereit seid, zu verlieren. Da die Verluste der Preis für euer Spielvergnügen ist, braucht ihr sie nie durch weitere Einsätze ausgleichen. Dieses Hobby dürft ihr natürlich nicht mit Geld von Angehörigen oder Freunden finanzieren. Falls ihr denkt, dass ihr mehr Geld ausgeben werdet als ihr euch vorgenommen habt, könnt ihr auch vorher in jedem Online Casino tägliche, wöchentliche und sogar monatliche Einsatzlimits einstellen. So habt ihr die Möglichkeit, nur noch die Summe einzahlen, einsetzen und verlieren, für welche ihr euch entschieden habt. Vor jedem Spielanfang solltet ihr die jeweiligen Spielregeln kennen. Ihr braucht euch noch dafür zu entscheiden, wie viel Geld ihr bereit seid, an diesem Tag zu riskieren sowie wie viel Zeit ihr im Casino verbringen wollt. Ihr müsst erkennen, dass ihr selbst die Spielergebnisse nicht vorhersagen, kontrollieren oder beeinflussen könnt. Der Spielausgang hängt von einem externen Zufallsgenerator ab, damit auch die Casino-Betreiber die Ergebnisse nicht manipulieren können. Und nicht zuletzt, euch muss es klar sein, dass normalerweise die Wahrscheinlichkeit zu gewinnen niedriger ist, als die Wahrscheinlichkeit zu verlieren.

Macht den anonymen Selbsttest!

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) arbeitet mit verschiedenen Spielerschutz-Organisationen zusammen und steckt hinter den Web-Portalen check-dein-spiel.de und spielen-mit-verantwortung.de. Dort könnt ihr absolut kostenlos und unverbindlich einen anonymen Selbsttest machen. Außerdem habt ihr dort die Möglichkeit, persönliche Beratung via Telefon und Live Chat zu bekommen. Auf diesen Webseiten findet ihr noch die Selbsthilfegruppen in eurer Nähe sowie weitere Informationen über Kliniken, Familien- und Erziehungsberatungsstellen und Schuldnerberatungsstellen. Da Spielsucht in Deutschland als Krankheit anerkannt ist, könnt ihr während einer stationären Therapie sogar Krankengeld bekommen. Bei Verdacht auf Spielsucht, solltet ihr auf keinen Fall warten, sondern sofort nach einen Weg daraus suchen.