Tipps und Tricks für Spielautomaten

Du suchst nach Tricks, um an Spielautomaten schnell und einfach Geld zu gewinnen? Dann findest du hier interessante Infos dazu, welche Automatentricks es gibt und welche davon überhaupt funktionieren. Dazu gibt es noch jede Menge Tipps, die du beim täglichen Spiel mit Sicherheit gebrauchen kannst. Dazu gibt es einen kurzen Einblick in das Thema wie Automaten manipuliert werden können.

Automaten überlisten – geht sowas überhaupt?

Jeder Spieler kennt die Geschichten und Gerüchte von speziellen Tricks, mit denen man Automaten manipulieren und so einfach leeren kann. Besonders lang ist dabei die Liste der Tipps und Tricks für die beliebtesten und meistgespielten Spielautomaten. Und wie könnte man leichter und spaßiger sein Geld verdienen als beim Automatenspiel? Was allerdings so traumhaft klingt, ist nicht so einfach möglich – und es bringt natürlich auch viele Probleme mit sich, vor allen rechtliche.

Bevor es losgeht, möchte ich eines vorweg klarstellen. Ich rufe hier keineswegs zur Manipulation oder dem Betrug an Automaten auf. Ich will hier lediglich zeigen, was möglich war und ist und welche Tipps und Tricks bei Spielautomaten funktionieren und welche nicht. Gleichzeitig möchte ich vor Angeboten im Internet warnen, welche angebliche Tricks verkaufen oder kostenlos anbieten. Diese sind mit Sicherheit Betrug – und zwar an euch!

Ja, Automaten können manipuliert werden

Das dies möglich ist, hat die Vergangenheit gezeigt. Es gibt nicht gerade wenige Nachrichten, die von mehr oder weniger erfolgreichen Betrugsversuchen berichten. Einzelheiten sind dabei selten zu finden, Erstens weil dies für gewöhnlich vom Leser ein tieferes technisches Verständnis erfordert und weil man Zweitens natürlich Nachahmer vermeiden möchte.

Die Geschichte der Automatenmanipulation ist bereits locker 50 Jahre lang. Die Spielautomaten selbst wurden zwar schon viel eher erfunden, allerdings spielten diese damals noch eher Sachpreise wie Zigaretten, Süßigkeiten, Getränkegutscheine oder Kaugummis aus. Das Spiel um Geld verbreitete sich erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als die Automaten nicht mehr rein mechanisch arbeiteten, sondern mit elektromechanischen Systemen zuverlässiger und interessanter wurden.

Die Frage der (Betrugs-) Sicherheit war damals noch kein so großes Thema. Es gab zu der Zeit noch nicht viel Erfahrung mit Betrugsfällen. Aber es dauerte nicht lang, bis sich die ersten Spieler Gedanken darüber machten, wie man diese Systeme knacken und so das leichte Geld machen könnte. Die dabei recht einfache Mechanik und Elektrik bot dabei für findige Tüftler viele Einfallstore in das System, um dieses zu seinem Vorteil zu manipulieren.

Manipulierter Geldeinwurf /-auswurf

Eine beliebte Methode war es, den Geldeinwurf so zu manipulieren, dass der Automat Guthaben registriert, welches gar nicht eingeworfen wurde. Der bekannteste Trick ist die Münze am Faden, die nach Zählung wieder herausgezogen wird oder die berühmten Knöpfe in der Größe gängiger Geldstücke. Da Münzen früher nach Einwurf gewogen wurden um deren Wert zu bestimmen, war dies sicherlich noch möglich. Aber die Mechaniken zum Einwurf entwickelten sich schnell weiter und auch der Trick mit dem Faden war nicht mehr so einfach möglich, da die Konstruktion keine rückwärtige Bewegung der Geldstücke mehr erlaubte. Heute sind die Mechaniken mit viel Elektronik kombiniert, was eine sehr zuverlässige Erkennung von gültigen Münzen ermöglicht.

Manipulierter Geldeinwurf – Spielen für lau
Manipulation des Geldeinwurfs
Der Münzeinwurf gibt die Information über das eingeworfene Geld an das eigentliche Spiel weiter. Man kann entweder den Münzeinwurf selbst überlisten oder aber die Informationen des Münzeinwurfs an das System manipulieren.
Manipulierter Geldauswurf – gewinnen ohne zu spielen
Manipulierter Auswurf von Münzen
Das Gleiche gilt auch für den Auswurf von Münzen. Der Automat gibt bei der Auszahlung ein entsprechendes Signal an den Geldspeicher bzw. die Auswurfmechanik. Ist man in der Lage, dieses Signal einzuschleusen, kann man eine Auszahlung unabhängig vom eigentlichen Spiel auslösen.

Ein anderer Ansatz ist die Manipulation der Geldausgabe. Diese wird normalerweise vom System aus angesteuert, aber wenn der Spieler weiß, wie dies geschieht, kann er auch „nachhelfen“. In einigen Fällen wurden dafür Magnete benutzt, die die Ausgabemechanik direkt beeinflussten. Einige Systeme basierten aber auf optischen Systemen, die Spieler mit gezielten Lichtblitzen im Ausgabefach überlisteten. Aufgrund der Erfahrungen der letzten 50 Jahre sind die Sicherheitsmaßnahmen an diesem Punkt der Automaten sehr umfangreich. Ein Betrug ist hier heutzutage kaum noch möglich, ohne dass es nicht sofort auffallen würde.

Beeinflussung des Spielverlaufs/der Spielergebnisse

Dokumentation über den Monarch Diethard Wendtland„Eines Tages sagte der Automat zu ihm: Ich danke dir für deine Aufmerksamkeit. Ich muss dir Geld geben, denn das ist alles, was ich kann.“

Komplizierter wird es schon bei der Manipulation des Spiels selbst. Da hier noch mehr Wissen über die Funktionsweise der Automaten erforderlich ist. Während Geldein- und auswurfssysteme auch bei allerlei anderen Automaten eingesetzt werden und dementsprechend weit verbreitet sind, werden die Details der Spielautomaten wie ein Firmengeheimnis gehütet und sind nur wenigen Personen zugänglich. Aber technisch versierte Menschen sind dennoch in der Lage die Funktionsweise zu erkennen und Angriffspunkte dafür ausfindig zu machen.

Die ersten elektromechanischen Walzenspiele boten noch die Möglichkeit, die Walzen selbst zu stoppen. Dies ermöglichte einigen geschickten Spielern mit einem guten Auge und schnellem Finger recht zuverlässig entsprechende Gewinnkombinationen zu erdrücken und so zuverlässige Gewinne zu machen. Das berühmteste Beispiel ist „Der Monarch“ aus Hamburg: Diethard Wendtland. Dieser Spieler wusste vor allem, wie an den Mint Automaten gespielt werden muss, um richtig viel Geld zu gewinnen. Das selbst war allerdings kein Betrug. In den 80er Jahren gab es dazu sogar eine Dokumentation, in der die Filmemacher den Monarchen auf seiner „Tour“ durch Deutschland begleiteten und interviewten. Diese Doku wurde aber in Absprache erst veröffentlicht, als die Mint-Automaten regulär durch neuere Maschinen ersetzt wurden.

Daraufhin wurden die Automaten so entworfen, dass man nur noch eine, später gar keine Walze mehr von Hand stoppen konnte. Da die Walzen aber bereits elektrisch gestartet und wieder angehalten wurden, kam ein findiger Spieler auf die Idee den Stopp mittels elektromagnetischem Impuls auszulösen. Dies wurde damals mit einem Ofenanzünder realisiert. Dies kann man sich wie den kleinen Lichtbogen beim elektrischen Feuerzeug (Piezo-Feuerzeug) vorstellen, der mit entsprechender Stromstärke das erforderliche Magnetfeld erzeugt. Mit diesem Impuls konnte die empfindliche Steuerung der Walzen beeinflusst werden. Aber auch in dieser Richtung haben die Automatenhersteller aufgerüstet. Heute sind die Systeme deutlich besser gegen äußere Einflüsse aller Art geschützt.

Manipulation von Software

Gezielte Manipulation der SoftwareNachdem es kaum noch elektromechanische Spielgeräte gibt und die Schutzmechanismen in dieser Richtung nur noch sehr schwer und bestenfalls mit Insiderwissen zu knacken sind, geht der Trend eindeutig in den Bereich der Software-Manipulation. Aber gleich vorweg: hier muss man aber auch schon über sehr tiefes Spezialwissen oder Insider-Informationen verfügen. Angriffsflächen stellen hier zum Beispiel Standard-Chips dar, die auch in vielen anderen elektronischen Geräten verbaut sind. Bei diesen ist das Verhalten und eventuelle Schwachstellen bekannt. Allerdings wird man dies in der Regel auch nur ausnutzen können, wenn man den Aufbau und die Funktionsweise der restlichen Schaltkreise kennt.

Bei einem größeren Coup in dieser Richtung wurden auf zahlreiche Automaten in Deutschland eine neue Software aufgespielt, die einen „Einfluss auf die Gewinnausschüttung“ hatte. Natürlich blieb das nicht unerkannt und führte zu einer größeren Razzia, bei der die Verdächtigen festgenommen wurden. Wie genau dies realisiert wurde, wurde von der Staatsanwaltschaft nicht bekanntgegeben. Möglich sind aber zwei generelle Szenarien.

Das erste wäre eine Software, mit der man die Geräte offiziell „updaten“ könnte. Da diese aber nicht frei verfügbar ist, müsste man sich diese erst besorgen. Entweder man hat einen Insider beim Hersteller oder aber man ermächtig sich der Hardware eines der Mitarbeiter. Dann muss man aber noch die Software analysieren und herausfinden wie genau sie arbeitet. Für Experten stellt dies aber keine besonders große Hürde dar. Die Software muss daraufhin noch angepasst werden und ist bereit, auf echten Geräten aufgespielt zu werden. Wie genau die Auszahlungen am Automaten ablaufen, kann zuvor programmiert werden. Man könnte einfach die Gewinnchancen erhöhen und den Automaten leer machen. Es fällt aber sehr schnell auf, wenn bestimmte Automaten nur noch gewinnen.

Programmierte Auszahlung bei bestimmten TastenkombinationenAm geschicktesten funktioniert dies aber über eine bestimmte Tastenkombination. Dann kann man nämlich den Automaten unbeaufsichtigt stehen und von anderen Spielern füttern lassen, ohne dass besonders auffällt – und später zum abkassieren wiederkommen. Auch wegen der Video-Überwachung in der heutigen Zeit ist die Aktivierung über eine Tastenkombination unauffälliger, als technische Eingriffe, die vom Personal leichter erkannt werden würden. Der Nachteil ist natürlich auch, dass wenn man sich die Videoaufzeichnungen bei der Ermittlung anschaut, auch die Tastenkombination leicht erkennbar ist.

Einschleusen von Fremdcode über Hintertüren in der ElektronikEine weitere Möglichkeit wäre, die Schwachstellen in der Elektronik auszunutzen. Bestimmte Schaltkreise können (zum Beispiel durch kurzschließen bestimmter Pins) einen Reboot des gesamten Systems veranlassen und so über einen abgesicherten Modus das Einspielen einer neuen Software durchführen. Dies ist unter anderem auch als Notfallplan vorgesehen, falls die Software aufgrund verschiedenster Fehler so weit nicht mehr ansprechbar ist, von sich aus das System zu aktualisieren. Da sich solche Hintertüren aber in der Vergangenheit schon als Einfallstor für Manipulationen genutzt wurden (wie zum Beispiel DBox oder Playstation Hacks), gelten diese als gut beschütztes Firmengeheimnis. Heute werden solche Zugriffe zunehmend auch noch durch zusätzliche Verschlüsselungen weiter abgesichert.

Das Ausnutzen von offensichtlichen Bugs

Manchmal muss man aber kein Computerexperte sein, um sich unberechtigt Gewinne auszahlen zu lassen. Da auch die Software der Spielautomaten immer komplexer wird, steigt auch die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Fehlfunktionen. Diese lästigen Bugs kennt bestimmt jeder PC Benutzer und auch bei Smartphones treten solche Probleme immer häufiger auf. Meistens sind es nur kleinere Probleme, die mit einem Neustart der App oder der Software (zumindest vorübergehend) behoben werden können. Ärgerlicher wird es, wenn das gesamte System abstürzt oder einfriert. Bugs können aber auch an kritischen Stellen auftreten und wenn diese Fehler gezielt reproduziert werden können, bieten sie die Möglichkeit für eine weiterführende Manipulation des Verhaltens der Software oder gar der weiteren Manipulation der Software. Das ist übrigens der übliche Weg von Hackern – das Finden von Softwarefehlern, die das Einschleusen und Ausführen von eigenem Code ermöglichen.

Bugs bei der Touch Bedienung an modernen SpielautomatenDie Bugs können aber auch unscheinbar sein und trotzdem viel Schaden anrichten. Zum Beispiel ist vor nicht allzu langer Zeit einem Spieler an einem Roulette-Automaten aufgefallen, dass beim gleichzeitigen Platzieren mehrerer Wetten (per Touch Bedienung) sowie dem Drücken der Abbruch-Taste die Einsätze zwar wieder dem Guthaben gutgeschrieben wurde, aber trotzdem auf dem Tableau verblieben. So konnte man Einsätze ohne Risiko tätigen und entsprechend dicke Gewinne kassieren. Aber auch so etwas bleibt nicht lang unerkannt und kann dem Spieler zum Verhängnis werden. Die Ausrede, man habe von Nichts gewusst, akzeptiert das Gericht in der Regel nicht. Auch die Argumentation, dass es ja nicht die eigentliche Schuld, sondern die des Automaten sei, zieht nicht – sowohl in Spielotheken als auch in Online Casinos gilt dies als Betrugsversuch und ist bereits strafbar. Fällt euch solch ein Bug auf, informiert umgehend das Personal oder den Kundendienst.

Der Betrug am Spieler

Es gibt aber nicht nur Spieler, die mit dem Gedanken spielen, Spielautomaten zu manipulieren und so das schnelle Geld zu machen (wovon ich nur dringlich abraten kann!), auch der Betrug am Spieler selbst ist bereits mehrfach aufgetreten. Und nein ich meine damit nicht die Casinobetreiber, die reguliert überhaupt nicht die Möglichkeit haben zu betrügen (hier findet ihr weitere Infos zur Glücksspiel-Regulierung). Der Betrüger ist hier der Anbieter von garantiert sicheren Gewinnstrategien, wie man sie im Internet öfter findet. Dabei ist der Besitzer des „Heiligen Grals des Automatenbetrugs“ so freizügig und bietet euch das Wissen kostenlos, gegen eine geringe Gebühr oder aber auch als Gewinnbeteiligung. Diese sehr noble Geste hat aber einen einfachen Hintergrund, ihr sollt guten Glaubens abgezockt werden.

Dabei schrecken diese Seiten noch nicht einmal davor zurück offiziell zu behaupten, die Gewinne durch Software-Manipulation zu ermöglichen. Und dies wäre nur deshalb legal, weil diese Art von Computerbetrug in den Ländern, in denen sich das Online Casino befindet, keine Straftat darstellt. Dies wäre wohl angeblich auch von Anwälten bestätigt worden. Dazu werden in Präsentationsvideos eindrucksvolle Auszahlungsbestätigungen der Casinos gezeigt oder wie man am Spielautomat Spin für Spin gewinnt.

Ich kann euch nur empfehlen, solchen Versprechungen nicht zu glauben! Der einzige Grund für diese Geschichte ist, euch zu einer Anmeldung bei einem bestimmten Online Casino zu bewegen und dafür eine Werbeprämie zu kassieren.

Eine weitere Masche dafür ist das Anbieten von sogenannten Bots. Diese kleinen Programme sollen automatisch spielen und dabei „Schwachstellen im Zufallszahlengenerator“ des Casinos ausnutzen. Ich kann euch versichern, dass diese Programme einfach nur zufällig setzen und keinen Einfluss auf eure Gewinnchance haben. Außerdem stehen diese Zufallszahlengeneratoren (RNG) unter ständiger Aufsicht der Casinos sowie der Regulierungsbehörden, bei der der Anbieter seine Glücksspiel-Lizenz erhalten hat. Dazu werden in regelmäßigen Abständen (meist monatlich) Auszahlungsanalysen erstellt, bei denen spätestens der Betrug auffallen würde. Mehr Informationen zur Glücksspielregulierung und woran man ein sicheres Online Casino erkennt, findet ihr hier.

Wertvolle Tipps für Automatenspieler – was Sinn macht und was nicht

Auch von den Betrugsversuchen einmal abgesehen, es gibt im Internet zahlreiche Tipps, mit denen man an Spielautomaten gewinnen kann. Ein Großteil davon ist absoluter Quatsch. An einigen Tipps ist aber durchaus etwas dran und nur wenige der vielen Ratschläge sind wirklich zu gebrauchen – hier findet ihr nicht nur die üblichen und am weitesten verbreiteten Spielautomaten Tipps, sondern auch, ob diese wirklich funktionieren. Diese Auswahl ist dabei nicht vollständig, ich werde aber nach und nach neue Tipps hinzufügen und kommentieren.

Immer mit maximalen Gewinnlinien spielen um die Gewinnchance zu erhöhen

Maximale Gewinnlinien bei Book of RaEiner der beliebtesten Tipps ist, immer alle Paylines zu aktivieren. Tut man dies nicht, würde man sich selbst der Gewinnchancen berauben und weniger gewinnen. So oder so ähnlich kann man es auf nahezu jeder Seite zu Spielautomaten Tipps lesen. Aber stimmt dies auch wirklich? Nein. Einerseits leuchtet es schon ein, dass man mit allen Linien öfter gewinnt, dafür müsst ihr aber auch bei jedem Spin für jede einzelne aktivierte Gewinnlinie einen Einsatz bringen. Ob ihr nun mit allen oder nur mit einer Linie spielt, macht für eure Gewinnerwartung überhaupt keinen Unterschied – außer dass bei nur einer Linie das Spiel etwas langweilig werden kann. Es gibt aber auch Automaten, bei denen man den Einsatz pro Spin einstellt, dort ist die Anzahl der Paylines aber festgelegt und kann nicht verändert werden.

Fazit: Rein vom Spielspaß betrachtet solltet ihr immer mit allen Linien spielen, einen Unterschied für die Gewinnerwartung macht dies aber nicht.

Die Höhe des Einsatzes beeinflusst die Gewinnquote

Je mehr ihr pro Dreh einsetzt, umso höhere Gewinnchancen habt ihr. Bis auf sehr wenige Ausnahmen ist dies schlichtweg falsch. Die Auszahlungsquote gilt für das gesamte Spiel basierend auf den Auftrittswahrscheinlichkeiten der Symbole sowie den Auszahlung dieser. Eine der wenigen Ausnahmen ist zum Beispiel der Automat Mega Joker (NetEnt). Hier hat man nur die Auswahl zwischen 1 Münze oder 10 Münzen. Bei 10 Münzen spielt man mit einer Ausschüttungsquote von 99%, bei einer Münze mit lediglich 77%. Allerdings kann man hier aber den Wert der Münzen noch verändern, so dass man nicht zwangsläufig das Maximum setzen muss. Bei anderen Automaten sind diese Unterschiede deutlich geringer wie zum Beispiel „Pixies oft he Forest“ von Microgaming. Hier schwankt die Quote lediglich zwischen 93,0 und 94,9 Prozent.

Fazit: Generell bleibt die Gewinnchance immer gleich. Es gibt aber sehr wenige Slots, bei denen dies durchaus vom Einsatz abhängen kann, dies sind aber seltene Ausnahmen.

Money Management – kenne deine Einsätze und halte dich daran

Kenne deine Einsätze und verwalte dein Guthaben verantwortungsvollEin weiterer Ratschlag bezieht sich auf die Einsätze. Erstens sollte man wissen wie viel man pro Dreh spielt. Auch die Einsätze pro Stunde werden hier oft als Punkt angegeben, den man kennen sollte. Dazu gibt es noch den Tipp, sich zuvor auf eine bestimmte Anzahl an Drehs mit einem bestimmten Einsatz festzulegen und danach die damit erzielten Gewinne mitzunehmen. Der erste Punkt ist zwar nicht falsch, aber eigentlich überflüssig. Prinzipiell sollte man schon wissen, wie groß der Spieleinsatz ist, dies ist aber direkt am Automaten abzulesen. Uneindeutige Angaben werden von den Regulierungsbehörden nicht akzeptiert, sprich: es gibt keine Lizenz. Der zweite Punkt mit den Einsätzen pro Stunde ist dabei schon interessanter, aber spielt er wirklich eine Rolle? Ich würde sagen ja. Es gibt nämlich einige Spieler, denen es sehr schwer fällt, ihre Spieldauer zu beschränken und die zum Schluss keinen Überblick mehr haben, wieviel sie überhaupt eingesetzt, verloren oder gewonnen haben. Da ist ein grober Überblick über die Gesamteinsätze schon hilfreich. Der dritte Tipp in der Richtung mit der Gewinnmitnahme geht in die gleiche Richtung und ist lediglich eine Hilfe, kontrolliert einen Schluss zu finden, bevor man zu viel Zeit mit dem Spielen verbringt.

Fazit: Auf jeden Fall hilfreich, wenn man keinen Überblick über seine Einsätze über längere Zeiträume hat und anfällig dafür ist, länger zu spielen als man eigentlich vorhatte.

Automaten vorher im Spielgeld-Modus ausprobieren und Spielregeln lesen

Bevor man sein eigenes Geld einsetzt, sollte man sich zuerst die Spielregeln durchlesen und/oder das Gratisspiel ausprobieren und dort Erfahrungen zu sammeln. Um es kurz zu machen: hier wird eine Mücke zum Elefanten aufgeblasen. Die Spielregeln sind in 99% auch ohne Spielanleitung bei den ersten paar Drehs erkennbar – es sei denn ihr habt noch nie Spielautomaten gespielt. Es gibt durchaus einige wenige Ausnahmen, bei denen besondere Regeln komplizierter sind, etwas falsch machen kann man aber auf keinen Fall.

Fazit: Nur für Spieler sinnvoll, welche sich mit Spielautomaten überhaupt noch nicht auskennen.

An Jackpot Slots immer mit dem höchsten Einsatz spielen

Hier ist eine der wenigen Ausnahmen zum vorherigen Tipp. An Jackpot Slots sollte man sich zuvor wirklich die Spielregeln durchlesen, denn entweder muss man einen bestimmten Mindesteinsatz bringen, um für den Gewinn des Jackpots berechtigt zu sein oder aber die Höhe eurer Einsätze bestimmt die Gewinnchance auf den höchsten von mehreren Jackpots. Ein gutes Beispiel dafür sind die Age of the Gods Jackpot Slots. An diesen Automaten könnt ihr einen von vier verschiedenen Jackpots gewinnen. Prinzipiell könnt ihr auch mit dem kleinsten Einsatz den großen Ultimate Power Jackpot knacken, die Chancen sich aber bei höheren Einsätzen besser.

Fazit: Es kommt auf den Spielautomaten an, aber generell sollte man mit höheren Einsätzen spielen, um die Chance auf den ganz großen Jackpot zu verbessern – es ist aber kein Muss.

Bonusangebote nutzen

Die Empfehlung hier lautet die jeweiligen Bonusangebote mitzunehmen und so mehr Spielguthaben für Spielautomaten zu bekommen. Generell lohnen sich diese Boni immer. Ihr solltet dabei aber bedenken, dass diese Angebote mit bestimmten Bedingungen verknüpft sind, bevor man sich das Bonusgeld und die daraus erzielten Gewinne auszahlen lassen kann. Beinhalten diese Willkommensboni auch Freispiele, solltet ihr diese wenn möglich an Jackpot Slots einsetzen, denn Gewinne von progressiven Jackpots sind davon meist ausgenommen und können sofort ausgecasht werden.

Fazit: Ja, für Spielautomaten lohnt es sich immer die Bonusangebote mitzunehmen. Trotzdem ist es empfehlenswert, zuvor einen Blick auf die dazugehörigen Bonusbedingungen zu werfen.

Im Internet statt in Spielotheken spielen

Online Casinos bieten die besseren Auszahlungsquoten als Spielotheken, außerdem ist die Spielauswahl größer und immer verfügbar. Hier kann ich ausnahmsweise mal voll zustimmen. Mir fällt kein triftiger Grund ein, warum ich in Spielotheken oder staatlichen Spielbanken Slots spielen sollte (bei Roulette oder Blackjack sieht das etwas anders aus). In Spielotheken sind nicht nur die Auszahlungsquoten insgesamt deutlich niedriger, auch werden die Automaten gesetzlich vorgeschrieben in der Auszahlungssumme beschränkt und dazu noch aller paar Stunden geleert. Online gibt es solche Beschränkungen nicht.

Fazit: Ja, unbedingt im Internet spielen, Spielotheken und staatliche Casinos haben viel zu schlechte Auszahlungsquoten und dazu noch viele weitere Nachteile.

Frage den Online Kundenservice, welcher Automat gerade „heiß“ ist

Hier brauch ich gar nicht erst auszuholen, das ist absoluter Quatsch. Es gibt Online keine heißen Automaten (höchstens „kalte“ Automaten in Spielotheken, wenn sie gerade entleert wurden). Die Gewinne hängen allein vom Zufall ab und nicht davon, ob zuvor an dem Automaten längere Zeit nichts gewonnen wurde.

Fazit: Vergesst es. Online sind jederzeit an jedem Automaten die großen Gewinne möglich – auch mehrmals hintereinander. In Spielotheken sieht es ein klein wenig anders aus, aber ich würde immer noch jeden beliebigen Online Slot einem „heißen Automaten“ einer Spielothek bevorzugen.

Wenn du kein Glück hast, wechsle den Automaten

Hier gilt das Gleiche wie beim vorherigen Tipp. In einem Online Casino macht das keinen Unterschied. Noch einmal, der Ausgang eines Spins hängt allein vom Zufall ab. Es kann genauso mehrere große Gewinne hintereinander geben wie längere Durststrecken ohne signifikanter Auszahlung. Alle anderslautenden Behauptungen basieren bestenfalls auf Wunschdenken und selektive Wahrnehmung.

Fazit: Nein, der Wechsel des Automaten bringt nichts – schadet aber auch nicht. Wechselt das Spiel, wenn ihr etwas Abwechslung haben möchtet, ansonsten gibt es keinen triftigen Grund dafür.

Nach einigen Drehs ohne Gewinn die Einsätze erhöhen

Tipp für progressive EinsätzeGelegentlich liest man auch den Tipp, die Einsätze langsam zu erhöhen, wenn man eine Weile nichts gewonnen hat. Die Idee dahinter ist der Martingale Strategie beim Roulette ähnlich. Mit den höheren Einsätzen kann man mehr gewinnen und so die vorherigen Einsätze wieder ausgleichen. In den meisten Fällen funktioniert das aber nicht. Normale Gewinne sind in der Regel nicht hoch genug, um zum Beispiel die Einsätze von 50 Spins auszugleichen. Außerdem gibt es einfach Automaten, die verhältnismäßig selten auszahlen. Dann allerdings sind auch die Gewinne höher als bei anderen Spielen. Außerdem besteht die Gefahr, dass ihr euch schnell in immer höhere Einsätze verzettelt und euer Guthaben schneller verspielt, als es ursprünglich gedacht war.

Fazit: Das funktioniert nicht wirklich. Bleibt lieber bei eurer Einsatzhöhe und lasst euch nicht zu einem unkontrollierten Spiel verleiten. Die Spielergebnisse sind rein zufällig und es kann genauso gut passieren, dass die Pechsträhne weitergeht, nur jetzt mit höheren Einsätzen.